Mehr Platz für neue Gemeinschaftsgärten

Essen ist amtierende Grüne Hauptstadt Europas.  Davon profitieren auch die Gemeinschaftsgärten, denn die Stadt Essen hat sich zum Ziel gesetzt noch weitere Gemeinschaftsgärten in diese Jahr erblühen zu lassen. Vor allem neue Flächen stehen nun zur Verfügung.Bisher sind 19 (!) meist öffentliche Flächen von Grün und Gruga Essen in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt identifiziert worden, auf denen hoffentlich noch in diesem Jahr gemeinschaftlich losgegärtnert werden kann. Die Flächen und alle Informationen dazu werden in Kürze auf der Homepage der Grünen Hauptstadt zu finden sein. Damit diese Informationen aber auch noch nach 2017 allen Bürger*innen Essens zur Verfügung stehen, wurde die Karten mit den potentiellen Gartenstandorten dauerhaft auf unserer Transition-Town-Seite eingerichtet. Hier gelangst du zur Karte.

Loslegen in Altendorf, Kettwig und Schonnebeck?

Ganz heiße Kandidaten für einen möglichst baldigen Start in ein neues Leben als Gemeinschaftsgarten sind die Grünflächen Lichterweg in der Hirtsiefersiedlung (Altendorf), am Schetters Busch (Schonnebeck) und Rheinstraße am Oberlehberg (Kettwig). Dort gibt es schon erste Bemühungen von Anwohnenden, die sich über reichlich Unterstützer*innen zum Gärtnern freuen. Denn nur wenn es auch genügend engagierte Gärtner*innen (mindestens ca. 5 Menschen) vor Ort gibt, kann überhaupt erst ein Gemeinschaftsgarten entstehen. Wenn ihr zu den Flächen und zum Aufbau eines Gemeinschaftsgartens Fragen habt, dann meldet euch bei Jörn Hamacher im Projektbüro der Grünen Hauptstadt (Kontakt) oder kommt zu einem der regelmäßigen Gesamtgartentreffen (jeden 2. Donnerstag im Monat, 19 Uhr in der Villa RÜ).

Gärten brauchen Gärtner*innen

So ein Gemeinschaftsgarten lebt natürlich nur mit der Gemeinschaft, den Leuten, die sich um ihn kümmern, ihn hegen und pflegen. Das wissen auch die bestehenden Gemeinschaftsgärten gut und freuen sich über jede*n, der*die mitgärtnern möchte, ob regelmäßig oder nur zu bestimmten größeren Aktionen, ob bei der Gartenplanung oder beim Säen, ob beim Bau eines Rankgerüstes oder beim Gießen, ob bei der Gestaltung der Gartenschilder oder bei der Mithilfe von Veranstaltungen. Möglichkeiten zum Mitwirken gibt es viele.

In diesem Rahmen informiert das Projektbüro der Grünen Hauptstadt über das gemeinschaftliche Gärtnern in Essen mit starker Unterstützung der hiesigen Gemeinschaftsgartenszene. Schaut auf der Website der Grünen Hauptstadt vorbei, dort findet ihr weiteres Infomaterial zu den Gemeinschaftsgärten und könnt euch auch darüber informieren, wo die schöne Fotoausstellung mit zwölf hochwertigen Fotographien aus Essener (Gemeinschafts-) Gärten gerade zu sehen ist. Ziemlich häufig informiert sie zusammen mit dem mobilen Garten an verschiedenen Orten in Essen über die Idee der Gemeinschaftsgärten und möchte so mehr Menschen animieren ihr eigenes Umfeld in eine grüne, lebenswerte und nicht zuletzt essbare Stadt zu wandeln. In diesem Sinne: sprecht darüber mit anderen Menschen und tragt die frohe Botschaft weiter!

Foto: Mike Henning

 

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